{"id":8802,"date":"2013-11-01T15:45:42","date_gmt":"2013-11-01T15:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/editorial-zech.es\/neuerscheinung-canarisches-tagebuch-1904-1906-von-luise-schmidt\/"},"modified":"2021-05-10T13:52:46","modified_gmt":"2021-05-10T13:52:46","slug":"neuerscheinung-canarisches-tagebuch-1904-1906-von-luise-schmidt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/editorial-zech.es\/de\/neuerscheinung-canarisches-tagebuch-1904-1906-von-luise-schmidt\/","title":{"rendered":"Neuerscheinung: &#8222;Canarisches Tagebuch 1904-1906&#8220; von Luise Schmidt"},"content":{"rendered":"<p>Neu 2013: Das Tagebuch einer jungen Frau, die von 1904-1906 als Hauslehrerin f\u00fcr die Familie Trenkel im Hotel Marti\u00e1nez arbeitete. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Fotos, Briefen und alten Postkarten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/editorial-zech.es\/wp\/wp-content\/uploads\/luise-schmidt-neuerscheinung.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-8639 alignleft\" src=\"https:\/\/editorial-zech.es\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/luise-schmidt-neuerscheinung.jpg\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"276\" \/><\/a>&#8222;Luise Schmidt war zwanzig Jahre alt, als sie im Februar 1904 den Dampfer Lucie Woermann nach den Kanarischen Inseln bestieg, um eine Stelle als Erzieherin auf Teneriffa anzutreten. Drei Jahre lang arbeitete sie als Hauslehrerin bei der Familie Trenkel im Hotel Marti\u00e1nez in Port Orotava. Ihr Tagebuch nebst zahlreichen Fotos, Postkarten, Briefen und Zeitungsausschnitten hat sie sorgsam in einem K\u00e4stchen aufbewahrt. Ihr Enkel Klaus Matzdorff hat diese historischen Dokumente nun aufgearbeitet und hier exklusiv ver\u00f6ffentlicht. Ein authentischer, historischer Reisebericht \u00fcber das Leben auf Teneriffa um die Jahrhundertwende.&#8220;<\/p>\n<p>Soviel verr\u00e4t der Klappentext \u00fcber dieses neue Buch, das jetzt im Zech Verlag erschienen ist. Eine kuriose historische Ver\u00f6ffentlichung, die viele Sammler-Herzen h\u00f6her schlagen l\u00e4sst, da sie zahlreiche historische Fotopostkarten mit teilweise wenig bekannten Motiven enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/editorial-zech.es\/de\/catalogo-de-libros\/canarisches-tagebuch-1904-1906\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><button class=\"btn btn-default\" type=\"button\">Das Buch jetzt kaufen<\/button><\/a><\/p>\n<p>Das Tagebuch der jungen, reise- und abenteuerlustigen Luise Schmidt ist absolut authentisch, sie schildert darin ihren dreij\u00e4hrigen Aufenthalt als Kinderm\u00e4dchen in Puerto de la Cruz und La Laguna bei der Hoteliersfamilie Trenkel. Sie erz\u00e4hlt von ihrer Schiffsreise im Truppentransporter der Woermann-Linie, der damals von Hamburg in die deutschen Kolonien nach West-Afrika fuhr; sie berichtet von Erlebnissen mit Reisegef\u00e4hrten, von der schweren Arbeit mit 5 Kindern, von ihrem Heimweh, von ihrer gro\u00dfen ungl\u00fccklichen Liebe und der ersehnten Postsendung&#8230;<\/p>\n<p>Luise Schmidt (1883-1961) stammte aus L\u00f6bej\u00fcn bei Halle an der Saale. Einige ihrer Reisebeschreibungen wurden seinerzeit von der dortigen Lokalzeitung ver\u00f6ffentlicht, so &#8222;Eine Hallenserin auf einem spanischen Volksfeste&#8220; und &#8222;Ein spanisches Stiergefecht&#8220;. Berichte aus fernen L\u00e4ndern wurden vom Publikum daheim offenbar mit gro\u00dfer Neugier aufgenommen, die Saale-Zeitung stellte sogar Postkartenansichten aus, wie der Zeitungsausschnitt von 1906 dokumentiert: &#8222;Einige Ansichten von dem Stiergefecht wurden uns freundlichst zur Verf\u00fcgung gestellt und wir haben sie in unserem Schaukasten in der Saalezeitungs-Passage ausgestellt.&#8220;<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&#8222;Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes&#8220;, meint die Verlegerin Verena Zech, &#8222;weil es aus der Sicht einer einfachen Angestellten geschrieben ist. Es gibt viele ber\u00fchmte Reisende, die \u00fcber die Kanaren geschrieben haben, vor allem Wissenschaftler, illustre und wohlhabende Personen wie Alexander von Humboldt oder Leopold von Buch. Luise hingegen, die junge Hauslehrerin, tritt eine Stelle an, die man heute wohl als Knochenjob bezeichnen w\u00fcrde:&#8220; &#8222;<em>Es war keine leichte Zeit dort, aber sie hat doch mein ganzes Leben reich gemacht und die dort verlebte Zeit ist mir so unverge\u00dflich. 1907 kehrte ich zur\u00fcck \u00fcber London. Leider mit den Nerven arg runter. 5 Kinder, immer Verantwortung, immer Hitze. &#8230;<\/em>&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Auch B\u00fccher mit Sammlungen alter Postkarten gibt es schon verschiedene&#8220;, so die Verlegerin weiter, &#8222;aber Luises Tagebuch vereint historische Bilder mit Erz\u00e4hlungen, Briefen und pers\u00f6nlichen Notizen. Hier entsteht ein vollst\u00e4ndiges, wahrhaftiges Bild \u00fcber das Leben in einer Zeit, die noch gar nicht so lange zur\u00fcckliegt, aber aus der uns doch niemand mehr pers\u00f6nlich berichten kann \u2013 und wenn, w\u00e4re es immer nur ein erinnernder R\u00fcckblick. Ein Tagebuch wie das von Luise ist eine zeitgetreue Momentaufnahme, ein echtes Schlaglicht auf die vergangene Zeit.&#8220;<\/p>\n<p>Der Herausgeber ist der Enkel der Autorin, Klaus Matzdorff. Er hat auf dem Speicher das K\u00e4stchen aufgesp\u00fcrt, in dem Luise ihre Erinnerungen aufbewahrte. &#8222;Teneriffa war immer Gespr\u00e4chsthema in unserer Familie; das vergr\u00f6\u00dferte Foto vom Drachenbaum hatte im Wohnzimmer einen Ehrenplatz.&#8220; Matzdorff, der in Bergisch Gladbach wohnt und s\u00e4chselt, machte sich Mitte der 90er Jahre daran, den Familienstammbaum zu rekonstruieren und ein gro\u00dfes Familienalbum anzulegen, dabei nahm er sich auch das Tagebuch vor und \u00fcbersetzte Luises Handschrift in ein Typoskript, digitalisierte alle Fotos, Briefe und Zeitungsausschnitte, verteilte es in der Familie \u2013 und legte es wieder in die Kiste.<\/p>\n<p>Erst jetzt, wiederum 20 Jahre sp\u00e4ter kommt es zu einer Ver\u00f6ffentlichung. Verena Zech: &#8222;Dank an meinen Freund Karl J. M\u00fcller aus K\u00f6ln\/Las Palmas, der uns das vermittelt hat.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neu 2013: Das Tagebuch einer jungen Frau, die von 1904-1906 als Hauslehrerin f\u00fcr die Familie Trenkel im Hotel Marti\u00e1nez arbeitete. 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